Ordnen, katalogisieren und etikettieren

Licht ins Dunkel bringen sieht bei mir momentan folgendermaßen aus: Aus Gewürzgläsern, bei denen man mit Glück das richtige nimmt, werden *fluggsdiewupps* wunderbare Augensternchen, die man gerne rausholt. Ich schlaues Kind habe allerdings erst nach dem Aufkleben geschnallt, dass ich jetzt die Gläser nicht mehr waschen kann XD. Dafür machen die Etiketten auf den Materialschachteln nicht nur eine gute Figur, sondern auch Sinn – ganz ohne unbedachten Folgen 🙂 .
Erstellt habe ich die Etiketten in Silhouette Studio und mit Silhouette Cameo wurden sie ausgeschnitten, nachdem ich sie auf Avery Universaletiketten gedruckt habe.

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Wundermittel, die Dritte

Meine größte Challenge beim Umzug ist es ein Ofenblech sauber zu bekommen, das in meiner Erinnerung schon strahlendere Zeiten erlebt hat. Und ich hab mir eingebildet es muss doch einen Weg geben so ein Teil wieder hinzubekommen.

Zur Überzeugung jeden Ofen wieder sauber zu bekommen, kam ich in meiner letzten WG, in der das Backrohr in nie gekannter Reinheit erstrahlte, nachdem ich es mit K2R Reinigungsschaum verwöhnt hatte. Die Resultate haben mich echt aus den Socken gehauen. Kein Wunder also, dass ich mir gedacht habe, das Blech schaffe ich mit links! Na ja, so viel sei gesagt: die Realtität hat mich sehr schnell eingeholt.

Nach dreifacher Behandlung durch den K2R Reinigungsschaum (über Nacht mit Frischhaltefolie einwirken lassen) hat sich wenig bis gar nichts getan. Es war als hätte sich das Fett mit dem Blech verbunden und wäre zu einem schwarzen Lack geworden.

Immerhin war das Blech nicht mehr klebrig :-/. Jetzt mussten schwerere Geschütze aufgezogen werden. Ich pilgerte also in den Müller und studierte minutenlang das Putzschwämme und -tücher-Regal, um beim Spontex Brillant fündig zu werden. Waui, ein Metallpad, das verspricht selbst Gläser nicht zu zerkratzen – ich hörte Engelschöre in meinem Kopf, ein weiteres Wunder der Putzforschung lag in überirdischem Glanz in meinen Händen. Ob dieses Pad allerdings wirklich halten würde was es versprach, wagte ich zu bezweifeln. Ich verrate euch aber vorab: Das tut es! Kein Kratzer, aber super Putzkraft!

Nach weiterem Geschrubbe wurde aber klar: Leider war es immer noch nicht genug. Es trat der Viss PowerPro Naurals Küche Aktiv-Fettlöser, was für ein Name, auf den Plan. Mit sage und schreibe null Erfolg.

Jetzt musste meine geheimste Geheimwaffe kontaktiert werden: „Mamaa, i hab da a Probleeeem…!“

FullSizeRender (2)So sah das Blech trotz mehrfacher Hardcore-Schrubb-Aktionen aus.

Beim sonntäglichen Besuch wurde also die heimische Putzküche geplündert und mit Dr. Beckmann Aktiv-Gel zur Tat geschritten.  Das Fazit: Die eingebrannten Flecken waren einfach nicht wegzubekommen, aber immerhin vollkommen und ganz und gar fett- und schmutzfrei. Die Flecken verhielten sich wie Lack!

Die Verzweiflung fiel uns also anheim und Schwerstgeschütze wurden aufgefahren: Stahlwolle und Ceranfeld-Kratzer. Also von der Stahlwolle kann ich nur abraten, der Kratzer hat zumindest ein bisschen was gebracht.

Ich habe natürlich schon im Vorhinein meine Hausaufgaben gemacht und mich erkundigt, was so die besten Mittel am Markt für so ein Unterfangen wären. Dabei bin ich immer wieder auf den Prowin Backofenreiniger gestoßen. Da das Mittel aber, wie Tupperware, nur auf Partys erworben werden kann, habe ich davon abgesehen.

Bis zu diesem Zeitpunkt, am Punkt ohne Wiederkehr, an dem schon alles egal war. In einer möglicherweise hirnrissigen Nacht und Nebel-Aktion kaufte ich, um sündhaft teueres Geld, ein Kombipaket aus ProWin Backofenreiniger, Hurricane Pad und Pinsel. Still hoffend nicht zig Euros in den Sand gesetzt zu haben, wartete ich auf mein Paket. In die vielen begeisterten Reviews, die ich über den Reiniger fand, haben sich nämlich hin und wieder starker Kritiker geschlichen, die der Meinung sind, dass das jeder andere Reiniger auch könnte. Und dann ist es soweit:

Yay, Paket ist da und alles ist drin! Also sofort ausgepackt und rauf die Schmierage! Das semitransparente Gel wird mit einem Pinsel und Handschuhen (!!!Das Zeug ätzt!!!) aufgetragen. Im Anschluss Frischhaltefolie drauf, damit das Gel nicht austrocknet. Ich habe drei Durchgänge gemacht. Nach dem Ersten war ich nicht sonderlich begeistert. Bis ich die Vergleichsfotos angeschaut habe. Aber seht selbst:

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Vor dem ersten Durchgang

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Nach dem ersten Durchgang (Einwirkzeit: ca. 9h) Woa, da geht was weg!

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Nach dem zweiten Durchgang (Einwirkzeit: ca. 13h)

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Nach dem dritten Durchgang (Einwirkzeit: ein voller Tag)

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Strahlende Sieger *___*

Ich kann nur sagen, das Teil ist unglaublich! Ich habe so viele Reiniger probiert und es ist nichts,  nichts mehr runtergegangen, trotz laaanger Einwirkzeiten und Stahlschwamm und allem und dann kommt prowin und es geht doch. Es hat aber drei Tage gebraucht, um dieses Ergebnis erzielen zu können. Aber das Gel runterwaschen, kurz reinigen, neues Gel und Folie drauf verteilen, ist eine Angelegenheit von 5 Minuten. Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt 🙂

Schöne Grüße

Franziska

Von der Schwierigkeit Dreck adäquat zu fotografieren

Bei mir rattern ja seit vielen Tagen ohne Unterlass Umzugs- und Organisationsgedanken durch meine Gehirnwindungen. Da ich augenblicklich Osterferien habe, hat mein Unterbewusstsein beschlossen, dass ich auch keinen Schlaf mehr brauche und wache kurzerhand um 4:00 Uhr auf, um weiter lustige Wohnungsgedanken zu wälzen (Ob das nötig ist? Ähem, ähem).

Wie dem auch sei. Ich habe euch versprochen  Reviews aus der Putzwelt bereitzustellen und mit diesem Post komme ich diesem Versprechen nach. Heute geht es um das liebe Fensterputzen. Oh, wie ich es hasse!

Gerade habe ich meine Küchenfenster vermeintlich strahlend sauber geputzt, dann beehrt mich die Sonne mit ihren Strahlen. Von Dreckbarrieren befreit durchflutet die warme Pracht Arbeitsflächen und Herd. Mein Blick wandert zu den Fenstern in froher Erwartung streifenfreie Glasscheiben zu erspähen, doch was ist das?! Überall hässliche Striemen! Wie konnte das passiern?

Ich natürlich sofort wieder an der Scheibe, nachpolieren. Aber aus Verwunderung, wird Entsetzen, wird blanke Wut. Diese blöden Striemen vermehren sich wie die Karnickel. Die werden ja immer mehr, anstatt weniger! Und das trotz meinem Hightech-Scheiben-Abzieher/-sauger von Kärcher plus *Microfaserfensterputzteil* von Vileda… Verheerend!

Ich brauche etwas anderes und werde schnell fündig. Seit meinem letzten Umzug wartet, ganz versteckt, irgendwo auf meiner Amazon-Wunschliste, ein Fensterwischtuch-Set von AquaClean. Ich habe es damals nicht gekauft, weil ich a) im Geschäft auch Microfasertücher gefunden habe und b) die horrenden Preise nicht nachvollziehen konnte.

Inzwischen bin ich ja Großverdiener ( 😉 ) und kann mir so etwas leisten. Und ich muss sagen, es stimmt tatsächlich: Microfasertuch ist nicht gleich Microfasertuch.

Leider ist es unglaublich schwer Streifen bei Fenstern zu fotografieren, aber es sei euch versichert, das Fenster war trotz wildem Beseitigungsdrang, voll davon:

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Ja, und dann hab ich das geputzte Fenster noch mal mit den AQUA CLEAN Kristall Fenstertüchern (gibt es auch günstiger bei amazon) gewischt und poliert, ohne Kärcher. Die Sonne hat voll reingeknallt, aber das hat den Test nur noch härter gemacht. Das Fenster hat insgesamt 2 Minuten gebraucht, um so auszusehen:

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Dazu fällt mir nur ein Wort ein: obergeil.

Bei meinem Spiegel, den man auch nicht und nicht streifenfrei bekommt, hat es auch auf Anhieb geklappt. Lässig finde ich auch, dass man die Tücher bei 60 Grad waschen kann. Und, natürlich für mich ausschlaggebend, die schönen Farben in mint, türkis, babyblau und orange.

Ich hab jetzt auf jeden Fall Lust weiterzuputzen…Scherz, aber immerhin graus ich mich nicht mehr davor 🙂 .

Schöne Grüße von

eurer Franziska

Putzorgie

Yay, wir ziehen um! Oh Gott, wir ziehen um!

Als Freizeit-Hausfrau fürchte ich mich vor dem exzessiven Putzen, das so ein Umzug mit sich bringt. Allerdings trete ich die Flucht nach vorne an und teste gerade unfreiwillig-freiwillig alle möglichen Haushalts-Helferlein.

Zuerst befrage ich natürlich die Amazon-Suche um eine vorab Sortierung von gut bewerteten Putzhelfer zu bekommen. Bei Kalklöser bin ich auf den „Viss PowerPro Naturals Bad Anti-Kalk“ gestoßen. Zur Erklärung Viss heißt in Österreich Cif. Den habe ich dann auch nach langer Suche total überteuert im Bipa-Geschäft gefunden. Warum überteuert? Weil es den gleichen Spray als Fettlöser-Variante im Dm-Geschäft für 2,55€ gibt, beziehungsweise bei Dm online die Anti-Kalk-Variante ebenfalls um diesen Preis (plus Versand). Im Dm-Geschäft zu kaufen gibt es den, laut dm-Kundenservice, allerdings nur in der Breitenfurterstraße 261 und im Megastore in Vösendorf zu kaufen. Für mich uninteressant, weil ich nicht in Wien wohne.

Als Alternative habe ich dann auch noch den Abacus Sani White bestellt. Die vier super Bewertungen haben mich dazu bewogen über den happigen Preis hinweg zu sehen und das Mittelchen zu testen.

Vorab ausgeschieden ist der Alio Kalklöser vom Hofer/Aldi, der bei dem harten Wasser in Innsbruck erhebliche Schwierigkeiten hat (meine Mama findet ihn aber super <3).

Und gestern ist das Sani White gekommen, wodurch ich nun eine wunderbare Gegenüberstellung machen kann:

Cif PowerPro Naturals Bad Anti-Kalk

+ Preis: 3,99€

+ Menge: 750 ml

+ Art des Auftragens: Sprühkopf. Das ist zwar Geschmackssache, aber ich liebe Sprühköpfe und überhaupt alle Spielereien bei Dispensern (Sprüh-, Schaum-, Automatikdispenser =  (*___*). Allerdings muss man es nach dem Aufsprühen auch mit dem Schwamm einmassieren.

– Geruch: beißend

– Effekt: mäßig. Die grobe Menge an Kalk geht weg, aber man sieht es immer noch recht gut

– Abperleffekt: nicht gegeben, wird aber auch nicht vom Erzeuger angegeben

– Oberfläche: nach dem Putzen sind die Fliesen rau, vermutlich durch die Kalk-Reste

Sani White von Abacus

– Preis: 19,99€ + 9€ Versand nach Österreich

+ Menge: 1000 ml

+ Ausstattung: Bei der Lieferung sind ein Microfasertuch und ein Spezialschwamm dabei

~ Art des Auftragens: Scheuermilch auf einen Schwamm oder ein Tuch geben und auf Fliesen verteilen. Hab ich zwar nicht so spannend gefunden, ist aber im Endeffekt auch nichts anderes als beim Cif Anti-Kalk, das man ebenfalls verreiben muss.

+ Geruch: erstaunlich gut, ist aber natürlich Geschmackssache…

+ Effekt: sehr gut. Bin ziemlich begeistert. Wenn man ganz genau hinsieht bleiben allerdings auch ein paar hartnäckige Kalkränder

+ Abperleffekt: absolut gegeben! Scheinbar wird der auch immer besser, was ich bis jetzt allerdings noch nicht beurteilen kann.

+ Oberfläche: Die Fliesen fühlen sich total glatt und angenehman.

Damit ihr einen schönen Vergleich seht, habe ich das natürlich gaaanz professionell abgelichtet ;).

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Die Kontrahenten!

image1Reinigungskraft Vorher: Ohne jede Vorbehandlung.
image3Reinigungskraft Nachher: links ist das Cif und rechts das Sani White. Man erkennt den Übergang durch den Abbruch der Kalkränder. Da hat Sani White mehr zu bieten.

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Abperleffekt Vorher: Die Fliesen sind zwar schon vorgereinigt, aber das Wasser bleibt in Tropfen hängen.
image10Abperleffekt Nachher: Links ist das Sani White und rechts das Cif Anti-Kalk. Auch hier gewinnt eindeutig das Sani White.

Zum Abschluss habe ich noch die rechte Seite mit Sani White geputzt:image11

Fazit

Ich liebe Sani White und werde mal zur Abwechslung gerne die Fliesen putzen <3. Hm, was ich jetzt wohl mit dem Cif mache ;)?

Liebe Grüße
Franziska