Seite umgezogen…

Hallo meine Lieben!
Nachdem es franziskart schon zu geben scheint, habe ich meine Seite umbenannt. Damit alle Posts von dieser Seite auch auf der neuen Seite zur Verfügung stehen, habe ich sie recht amateurhaft, aber chronologisch auf die neue Seite kopiert. Sind alle im Archiv unter September 2017 zu finden.
Ihr findet mich ab jetzt auf www.nachtfunkelatelier.com

Ich hoffe ihr findet mich auch weiterhin!

Ganz liebe Grüße
Franziska

Hello dearies!

Since my blog name exists already for another person I decided to finally change my blog name. I copied all the old posts to the new page – very unprofessional, but practical. You will find them in the archive September 2017.
My new adress is www.nachtfunkelatelier.wordpress.com

Hopefully you will follow me there!

Have a great day
Franziska

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Massenproduktion bei Karten

Hallo alle zusammen!

Für ein Event, das im Sommer statt gefunden hat, wollte ich Dankeskarten erstellen, die zwar selbstgemacht, aber nicht so immens aufwändig sind, dass es unschaffbar ist. Deswegen überlegte ich mir den Schriftzug auf Transparenpapier zu drucken und mit der Silhouette Cameo auszuschneiden. Bei meinem ersten Versuch, damals noch für das Event selbst, hat es super funktioniert. Es wurden zwar wieder mal die Registriermarken erkannt, aber da das die Cameo bei mir inzwischen ständig macht, habe ich mir nichts dabei gedacht. Das war der Output:

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Gestern wollte ich die Großaktion starten und verzweifelte. Immer verrutschte der Schnitt nach oben und zerstörte den Schriftzug. Nach vielen Versuchen diesen Fehler auszumerzen, versuchte ich einen Schuss ins Blaue und hab einfach die Registriermarken mit etwas Weißem unterlegt und tatsächlich – ich musste sie zwar manuell einlesen, aber die Registriermarken wurden korrekt erkannt!
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Puuuh, endlich kann ich mit meinem Projekt fortschreiten!
Ganz liebe Grüße

Franziska

Ausprobiert: Aquarell

Meine frühen Erfahrungen mit Aquarell haben mich nicht gerade dazu inspiriert diesem Medium einen größeren Raum in meinem Leben einzuräumen. Stattdessen habe ich mich länger mit Gouache beschäftigt, weil ich herausbekommen habe, dass der Diddl-Zeichner und Erfinder Thomas Goletz seinem Mäuse-Star mit diesen Farben Leben einhaucht und Diddl finde ich auch heute noch einfach großartig (zumindest so wie er vor 15 Jahren gemalt wurde). Aber bei den Gouachefarben habe ich mir gleich welche vom Künstlerbedarf zugelegt und nicht erst den Umweg über Kinderkram gemacht, wie es damals bei den Aquarellfarben der Fall war und wie gesagt jäh diese Reise beendet hat. Das ist aber auch schon lange her, 14 Jahre.
Beruflich bedingt musste ich aber jüngst wieder mit Wasserfarben arbeiten, aber da mir die minderwertige Pigmentierung von den Kinderfarbkästen so widerstrebt, habe ich mich für ein Experiment entschieden und mir ein paar Basic-Farben von Schmincke Horadam besorgt. Ich war sehr erstaunt wie farbintensiv diese Künstlerfarben sind und wie viele Spielarten sie eröffnen. Meine Erfahrungen mit Gouache haben mir da gute Dienste geleistet und es war schön so leicht in Aquarell hineinzufinden. Versteht mich bitte nicht falsch, Profi bin ich wahrlich keiner, aber Spaß macht es, weil es mir leicht von der Hand geht. Und das hat mich sehr überrascht. Gouache-Techniken kann man weitgehend einfach auf Aquarell umsetzen, wenn auch nicht mit den gleichen Ergebnissen (Gouache deckt mehr, ist im Auftrag irgendwie „kreidiger“). Aquarell kann man ätherisch auftragen, aber auch hochintensiv – steuerbar durch der Menge an Wasser und Gefühl.
Angetrieben von meiner Unzufriedenheit, dass Schmincke Horadams Kobalttürkis einen Tick zu bläulich ist, habe ich mich Winsor & Newtons Professional Water Colour (Achtung: Es gibt auch noch eine Studentenversion, die günstiger ist und andere Farben hat!) zugewendet, da die exakt „mein“ Türkis als Acryl-Version hatten. Tatsächlich hatten sie nicht nur das perfekte Türkis, sondern auch noch wunderschöne andere Farbtöne, weshalb ich eine Farbkarte mit Original Proben von ihnen besorgte.

Dieses Konzept hat mir so gut gefallen, ich steh auf Farbkarten, dass ich mir die von Schmincke Horadam und von Daniel Smith Extra Fine Watercolor auch noch zu Eigen gemacht habe. Die bieten nämlich was sehr Lustiges an:  Dot Cards. Da werden von den Originalfarben Punkte aufgetragen und man kann sie selbst vermalen:

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Bei der von Schmincke sind die Punkte sehr klein, aber bei der von Daniel Smith sind die Punkte teils so gehaltvoll/groß, dass ich die Farben auf einer eigenen Farbchart mit dickerem Papier und zum tatsächlichen Malen verwenden konnte – Daumen hoch!

Daniel Smith Extra Fine Watercolor gibt es nur in Tuben und viele Farben sind nur als 15ml-Tube verfügbar, was deutlich ins Geld geht. Wem Letzteres nicht so viel ausmacht, aber trotzdem Näpfchen bevorzugt, für den gibt es eine praktikable Lösung. Ich hab leere Näpfchen gekauft und einfach die Farbe hineingedrückt und trocknen lassen. Geht wunderbar!
Von Daniel Smith gibt es 240 verschiedene Farbtöne. Darunter auch schimmernde, zweifarbig schimmernde (=Duochrome) und sogar eines mit Glitzer (Pearlescent Shimmer). Da ich aber die Finetec-Paletten habe, brauche ich die nicht mehr.

Schmincke Horadam sind in 140 Farbtönen verfügbar. Als 1/2 und ganze Näpfchen, 5-ml- und 15-ml-Tube. Fragt mich aber bitte nicht, ob es alle Farben in allen Größen und Versionen gibt. Der große Vorteil von den Horadam ist, dass es sie im deutschsprachigen Raum in fast jedem Künstlerbedarf gibt, was bei den anderen zwei Firmen nicht der Fall ist – leider.

Winsor & Newtons Professional Water Colour sind in 96 Tönen verfügbar. Und zwar in den Versionen:  5-ml-, 14-ml- und 37-ml-Tuben, in halben und ganzen Näpfchen und in Porzellan-Jumbo-Näpfen (Farboberfläche: 60 x 40 mm). Hier weiß ich aber, dass es gewisse Farben nur als 1/2 Näpfchen und Tube gibt. Leider steht in keiner der Farbkarten drin welche Farben es nur in welcher Version gibt – das ist nervig und führt zu Missverständnissen beim Suchen in Geschäften und Bestellen im Internet.

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Fazit: Vorab: Natürlich bin ich nur ein Dilettant, der sich nicht auch nur ansatzweise einer Schulung für diese Profifarben unterzogen hat. Deswegen kann ich nur für meinen Anspruch beurteilen.
Nach einigem Testen aller drei Firmen bin ich mit allen echt zufrieden. Farbintensiv, außer die Spezialfarbtöne wie Potter’s Pink, die einfach so blass gehören, schöner Auftrag; kurz: Es macht unheimlich Freude mit den Farben zu arbeiten! Und plötzlich wollte ich wieder selbst zeichnen, anstatt zu stempeln. Das ist ein lustiger Nebeneffekt. Mit zarten Bleistift-Linien sieht „Wasserfarbe“ noch vieeel schöner aus!

Was dabei herauskam:

Liebe Grüße
Franziska

Tipp: Ich habe mir nun einfach aus allen drei Firmen meine Lieblinge herausgesucht und eine Custom-made-Palette erstellt. Da die ganzen Näpfchen bei Schmincke, Winsor&Newton und die leeren, die ich gekauft habe, alle gleich groß sind, passen die in den Schmincke Leerkasten hinein. Extrem praktisch! So hab ich es am allerliebsten: Einfach überall das für einen Passende herauspicken und was ganz Eigenes draus „basteln“.

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Pop-Up Karten

Lawn Fawn bringt in letzter Zeit die coolsten Ideen in Form von Die Cuts zu Papier. Ich wollte schon lange eine so coole Pop-Up-Box basteln, aber mich nicht über das ganze messen und so weiter drüber getraut bzw. schlichtweg gegraust. Lawn Fawn bringt eine coole Die raus und *schwupps* hab ich drei von denen am Tisch stehen – jöh!

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Da ich das tolle neue Watercolor Wishes Papier zu dem Zeitpunkt noch nicht hatte, bedruckte ich einfach StampinUp-Papier mit einem digitalen Wasserfarbenpapier und schon entstand ein ganz super Effekt!

Meine erste Box habe ich mit den süßen Feen vom Set Little Fairies von The Greeting Farm und sehr vielen verschiedenen Sets von Lawn Fawn verziert.

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Die Stempel bei diesem wunderbaren Mädchentraumkitsch sind alle vom Set My favorite things Magical Unicorns . Ich lieeeebe, liebe, liebe Einhörnis ❤ Die Wolken sind von Lawn Fawn und der Mini-Regenbogen von Lil‘ Inker Designs Rainbows and Clouds Die Set.IMG_7457 Kopie

Und meine geliebten Schafis musste ich natüterlich auch noch anbringen, weil Schafe einfach toll sind. In diesem Fall bei einer Geburtstagskarte – yay! MFT Ewe are the best
Sentiment: Simon says stamp Handwritten Borders
Fleckenstempel: StampinUp Gorgeous Grounge

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So, und jetzt stehen sie alle bei mir rum und verbrauchen platz… Deswegen brauch ich jetzt schnell passende Kuverts, damit ich sie flach zusammenlegen kann. Sooo cool!

Liebe Grüße und einen feinen Sonntag
Franziska

Copic-Farben selbst mischen

Habt ihr auch schon mal das Gefühl gehabt, dass zwischen zwei Farbtönen  bei den Copics einfach was fehlt? Oder wolltet ihr auch einfach mal zwei Farbtöne miteinander mischen? Nicht? Ich schon und deswegen habe ich das auch einfach getan und zwar mit zufriedenstellendem Erfolg.

Was ihr dafür braucht:

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  • einen Copic Sketch Leermarker
  • Various Inks in den gewünschten Farben
  • einen Messzylinder mit 0,1ml-Skalierung 5ml Fassungsvermögen
  • lang und schmale Pipette, die in den Mini-Messzylinder reinpasst
  • Copic Activator, um Zylinder und Pipette danach zu reinigen
  • Wattestäbchen zum Farbe testen
  • Taschentuch für etwaige Unfälle
  • Testpapier aus Copic-freundlichen Papier
  • die zwei Copic Stifte, die du mischen willst
  • eine Unterlage, bei der ein Verfärben durch etwaige Unfälle wurscht ist, wäre auch super

So kommen wir zum eigentlichen Spaß:

Wenn ihr eine Farbe aufhellen wollt, ich wollte zum Beispiel eine „fast-weiß“, braucht ihr Various Ink 0. Da der dunklere Farbton ziemlich dominant ist, habe ich die E40 und die 0 in einem Verhältnis von 1ml E40 zu 2ml 0 gemischt. Hat super funktioniert.

Wenn ich zwei Farbtöne kombinieren will, zum Beispiel BG13 und BG11, dann nehme ich vom dünkleren Farbton auch weniger: BG13 1,5 ml und BG11 2 ml. Das funktioniert in der Regel ganz gut.

Ich tropfe also die Farben in den obenaufgeführten Verhältnissen ein, nehm dann meine Pipette saug und drück die Farbmischung ein paar mal an und raus, um sie gut zu vermischen, und dann teste ich mit einem Wattestäbchen, ob die Farbe meinen Vorstellungen entspricht. Einfach Wattestäbchen ins Glas halten bis  die Farbe gerade den obersten Watterand erreicht hat und gleich rausziehen und auf dem Papier malen. Rechts und links davon kommen dann die Farbtöne deren Mittelwert du erzielen wolltest. Bei mir waren die Tests mit dem Wattestäbchen meist einen Hauch dünkler, als dann im Stift, aber es hilft, weil die Farbe im Messzylinder extrem dunkel ist, das verunsichert natürlich total.

Das maximale Fassungsvermögen der Copic Sketch ist scheinbar 3,5 ml, wobei ich sagen muss, dass es vermutlich ein bisschen weniger ist, weil mir das letzte Mal die Farbe vorne wieder rausgelaufen ist. Wenn die Farbe noch nicht passt einfach noch ein paar Tropfen zufügen, mischen, testen und wenn dann die Wunschfarbe erreicht ist die breite Spitze des Leermarkers entfernen, ich nehm einfach meine Finger dafür, und in die entstandene Öffnung die Farbe mit der Pipette eintropfen. Dann Spitze wieder druff, wenige Momente warten, bis sich die Farbe in den Spitzen verteilt hat und los geht’s!

Ich male die Kappen der Stifte einfach mit der eigenen Farbe an und schreib dann noch mit permanenten Folienstiften die Farbnummer und den Namen drauf, bei der helleren E40 war das zum Beispiel: E400 Offwhite. Da kann man dann poetisch werden 😉 bei der Mischung BG13 und BG49 wurde zum Beispiel eine BG47 „Ocean“ draus 😛

Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Tutorial weiterhelfen oder euch zumindest ein bisschen inspirieren 🙂
Liebe Grüße
Franziska

Ein Fauli-Donnerstag

An manchen Tagen, und es sind vor allem Donnerstage, bin ich sooooo müde! Heute ist das aber erlaubt, schließlich ist Feiertag und ich kann höchst offiziell faul herumliegen und gutes Essen konsumieren – jöh, das Leben ist schön!

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Ich habe ja letztens bei Stempelwunderwelt (toller Shop!) ganz viele Lawn Fawn Artikel erbeutet, die schon lange auf meiner Wunschliste waren, aber dann irgendwie immer zu teuer erschienen um tatsächlich gekauft zu werden. Am Muttertag waren dann -15% auf alle Lawn Fawn Sachen ein sehr überzeugendes Argument und *schwupps* schon sind sie in meiner Werkstatt und los geht’s 😉 .
Auf den Bildern oben seht ihr die Fancy Box und die Pillow Box von Lawn Fawn, verschönert mit Stempelsets von My Favorite Things.

Mal schauen, ob ich mich heute noch zu etwas Kreativem motivieren kann…
Liebe Grüße

Franziska

Ich geb’s ja zu…

…ich bin ein riesiger Fan von The Greeting Farm. Die Mädchen und Jungs, die in der Feder dieser Firma entstehen, treffen genau meinen *___*-Nerv. Dementsprechend ist mein Stempelsammlung von ihnen riesig. Nebenbei haben sie einen fantastischen Service und bis jetzt *aufHolzklopf* haben mich ihre Pakete immer zollfrei erreicht.

Endlich habe ich auch Verwendung für meine ganzen Bauschewolken, die ich über die Jahre gesammelt habe! Ich hatte einfach einen wichtigen Bestandteil einer Landschaft vergessen: Hügel. Jetzt habe ich die Hügel und zwar von Lawn Fawn und es macht große Freude die ganzen Einzelteile zu einem runden Ganzen zusammenzufügen 😀 Die Pillowbox ist auch von Lawn Fawn, sowie die süße Spitzenumrandung der runden Karte.
Wenn ihr Fragen zu den Bestandteilen habt, stellt sie einfach in der Kommentar-Sektion!
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Franziska